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24 febbraio 2026
Decisioni
Motion betreffend Prüfung eines gemeinsamen 25-Meter-Beckens mit Nachbargemeinden
Die Motion der Fraktion Die Mitte verlangte die Abklärung einer betrieblichen und finanziellen Beteiligung von Nachbargemeinden am Hallenbadprojekt inklusive eines zusätzlichen 25-Meter-Beckens. Der Rat lehnte die Umwandlung in ein Postulat ab (11:25) und stimmte dem Nichtüberweisungsantrag mit 27 zu 10 Stimmen zu; die Motion wurde nicht überwiesen.
Motion betreffend Entlastung des Hertiquartiers von Verkehrs- und Lärmaufkommen im Zusammenhang mit dem Hallenbadneubau
Die Motion verlangt vor der Volksabstimmung über den Hallenbadneubau ein Konzept zum Schutz des Hertiquartiers vor zusätzlichem Verkehrs-, Lärm- und Litteringaufkommen. Der Antrag auf Nichtüberweisung wurde mit 7 zu 30 Stimmen abgelehnt; die Motion wurde überwiesen.
Stadtentwicklung: Verein Zug Tourismus; Wiederkehrender Beitrag und Leistungsvereinbarung 2026 bis 2029
Nach Rückweisung vom 18. November 2025 wurde die Leistungsvereinbarung ohne Defizitgarantie neu beraten. Der GGR stimmte dem Beschlussentwurf einstimmig zu: wiederkehrender Beitrag von CHF 210'000 pro Jahr für 2026 bis 2029 (Erhöhung um CHF 20'000) und Zustimmung zur Leistungsvereinbarung vom 3. März 2026.
Hochbau: Recyclingcenter mit Ökihof, Neubau; Schlussabrechnung Objektkredit
Die Schlussabrechnung des 2020 bewilligten Objektkredits von rund CHF 20.9 Mio. für das Recyclingcenter mit Ökihof schliesst mit CHF 19'907'437.90 ab, rund CHF 1 Mio. unter dem Kredit. Der GGR genehmigte die Schlussabrechnung einstimmig.
Immobilien: Artherstrasse 6, Villa Unterer Frauenstein; Genehmigung Kauf und Objektkredit
Der Stadtrat beantragte den Kauf der denkmalgeschützten Villa Unterer Frauenstein für CHF 44 Mio. samt Objektkredit für Instandstellungen. Der Rat folgte dem Antrag der FDP auf Bilanzierung im Finanzvermögen (23:13) und dem BPK-Antrag für einen Investitionskredit von CHF 10.5 Mio. (26:9), lehnte aber den Beschlussentwurf in der Schlussabstimmung mit 15 zu 20 Stimmen ab; der geplante Kauf kommt damit nicht zustande.
Postulat «Damwild im Zurlaubenhof? – JA!»; Kenntnisnahme der Stadtratsantwort
Der Stadtrat hält am Aufheben des Hirschgeheges am Alpenquai per Ende 2027 fest und lehnt eine Umsiedlung auf den Zurlaubenhof ab. Ein Antrag auf ablehnende Kenntnisnahme wurde mit 10 zu 26 Stimmen abgelehnt; der Bericht wurde zur Kenntnis genommen und das Postulat als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.
Interpellation betreffend Umbau der Bushaltstelle Oberwiler Kirchweg
Die Interpellation kritisierte die geplante Fahrbahnverbreiterung mit Mittelspur an der Bushaltestelle Oberwiler Kirchweg (Kosten rund CHF 300'000, Landbedarf vom Zurlaubenhof). Ein Antrag auf ablehnende Kenntnisnahme wurde mit 14 zu 18 Stimmen abgelehnt; die Antwort des Stadtrats wurde zur Kenntnis genommen und die Interpellation als erledigt abgeschrieben.
Vereidigung des Ratsmitglieds Gregor Hofer, ALG-CSP
Ratsmitglied Gregor Hofer legte gemäss § 4 der Geschäftsordnung den Eid ab und ist damit berechtigt, an den Verhandlungen und Abstimmungen des Grossen Gemeinderats teilzunehmen.
Ratsmitglied Jonas Inglin legte gemäss § 4 der Geschäftsordnung das Gelöbnis ab und ist damit berechtigt, an den Verhandlungen und Abstimmungen des Grossen Gemeinderats teilzunehmen.
Büro GGR: Ersatz-Ernennung der Vertretung der Fraktion ALG-CSP
Die Fraktion ALG-CSP schlug Gemeinderätin Magdalena Carlen als Ersatz von Johannes Hegglin vor; sie wurde in stiller Wahl ins Büro des Grossen Gemeinderats gewählt.
Motion SVP-Fraktion «Minigolf der Stadt Zug eine Betriebskatastrophe – Neu denken, neu machen!»
Der Rat stimmte mit 36:0 Stimmen der Umwandlung der Motion in ein Postulat zu und lehnte den Antrag auf Nichtüberweisung mit 16 zu 21 Stimmen ab. Der Vorstoss wurde als Postulat überwiesen.
Postulat SP-Fraktion «Das Stadtmodell soll der Bevölkerung zugänglich gemacht werden»
Der Rat überwies das Postulat stillschweigend; der Stadtrat wird beauftragt zu prüfen, wie das Stadtmodell der Bevölkerung zugänglich gemacht werden könnte.
Informatik: Projekt Zugkunft; Schenkung je einer Aktie an die Zuger Gemeinden und den Kanton (ITS Zug AG)
Der Rat genehmigte mit dem Antrag der GPK, den Zuger Gemeinden und dem Kanton Zug je eine Aktie à CHF 1'000 an der ITS Zug AG (Total CHF 11'000) per 31. Dezember 2025 zu veräussern und auf das Entgelt zu verzichten; die Differenz wird in der Erfolgsrechnung als Aufwand verbucht. Schlussabstimmung 35:0 bei 1 Enthaltung.
Hochbau: Neubau Hallenbad und Sportanlagen; Wettbewerbskredit
Der Rat bewilligte einen Wettbewerbskredit von brutto CHF 1'427'000 inklusive MWST für den Projektwettbewerb zum Neubau eines Hallenbades sowie eines Fussball- und Leichtathletikstadions an der Sportmeile Herti. Schlussabstimmung 34:2 bei 1 Enthaltung; Beschluss unterliegt dem fakultativen Referendum.
Postulat FDP-Fraktion «Erarbeitung einer städtischen Soziokulturstrategie»
Der Rat nahm den Bericht des Stadtrats zur «Strategie Zusammenleben» zur Kenntnis und lehnte den Antrag auf ablehnende Kenntnisnahme mit 27 zu 7 Stimmen ab. Das Postulat wird als erledigt von der Geschäftskontrolle abgeschrieben.